Teil eines Werkes 
7. bis 9. Bändchen (1845)
Entstehung
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Stimme, „Gontran iſt einer ſolchen Schändlichkeit un⸗ fühig..“

Faſt erſchöpft von dieſer Bewegung, fiel ich in meinen Lehnſtuhl zurück.

Von dieſem Aug enblick an empfand ich eine zrt ſonderbarer Anſchauungskraft tz je nachdem Herr Lugarto ſprach, däuchte es mir, als erhalte ſeine Erzählung Leben, die Perſonen, die er citirte, erſchienen und verſchwanden vor meinem Blicke mit der Schnelligkeit des Gedankens wie in einem S „Indem ich Lanerh als Verfälſcher anklage,“ erwiderte Herr Lugarto mir ein Farte zeigend, „lüge ich ſo wenig als dieſer falſche Wechſel da. Ich nehme meine Erzählung pheer auf. .. Ich habe noch mehr als genug in den zehn Minuten zu ſagen, während welcher Ihnen noch das Bewußtſein bleiben wird. Seit eini⸗ gen Tagen war mein Banquier im Vertrauen und un⸗ ter dem Siegel des größten Geheimniſſes von mir be⸗ nachrichtigt, daß Lanery, meine Freundſchaft mißbrau⸗ chend, ihm falſche Wechſel von mir vorweiſen laſſen könnte, daß ich aber aus Rückſicht für den Namen, den dieſer Elende ie ſagte ich, meinen Ban⸗ quier bitte, zu bezahlen, ohne Aufſehen zu erregen, und nur den Wechſel zu behalten und Vorme erkung von dem Verbrechen des Herrn von Lanery zu nehmen, in⸗ dem ich mir die Verfol gung dieſes unwürdigen Freun⸗ des vorbehalte, er es ſpäter nicht bereuen würde.

„Geſagt, geth an; Zeugen, deren Ausſagen unver⸗ werflich und deren eſcwi egenheit man ſicher war, ſahen t den Wechſel bringen und das Geld dafür einſtecken. Frugen unterzeichneten mit meinem Banquier einen Verbalprozeß, wie man hier ſieht, in welchem ich jed B möglichen Vorbehalt für die Zukunft machte. Sie ſehen, ich brauche nur ein Wort zu ſa⸗ gen, um Ihren Mann als Fälſcher verurtheilen zu laſſen, denn ſeine Auslieferung iſt leicht zu bewirken.“