Teil eines Werkes 
7. bis 9. Bändchen (1845)
Entstehung
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er wußie mein Vermögen ſo beträchtlich, daß er ohne Bedenken annahm und einen zweiten Verſuch wagte⸗ Ich kam ſeinen Wünſchen mit einem neuen, noch be⸗ trächtlichern Anleihen zuvor. Der Kopf ſchwindelte ihm, er hielt mich für eine milchende Kuh. In ſeinem Intereſſe rieth ich ihm barmherziger⸗ weiſe, neuerdings einen großen Aufwand zu machen. Da man ihn zu Grunde gerichtet glaubte, ſollte man ihn wieder glanzvoll erſcheinen ſehen; er ſollte eine ſo eben zugefallene Erbſchaft vorgeben, und diesmal ſollte es ihm nicht fehlen, irgend eine reiche Heirat anzuhäckeln. Was die Ausgaben betraf, ſo war ja i daß ich hatte drei bis vier Millionen Einkünfte und ſo bald er einmal reich verheiratet ſein würde, ſollte er mir Rückerſtattungen machen. Es ſollte ſo eine Art Unternehmung ſein, zu welcher ich ihm die Fonds vor⸗ ſchießen würde, die ich bis nach Realiſirung der Be⸗ nefice nicht zurückzufordern verſprach. Ich ſcheine ein Dummkopf zu ſein, nicht wahr? Denn vielleicht hätte Lanery keine Verbindung eingehen und ich mit meinem Gelde übel dran ſein können, obwohl er mir ſpäter Obligationen machte, die ich hier habe. Aber zum Gelingen eines gewiſſen, ziemlich geſchickt durchdachten Planes mußte ich ihm blindes Vertrauen zu meiner Großmuth und Freundſchaft einflößen. ... Sie werden ſehen, daß ich mein Geld gut angelegt habe. ... So oft ich ihm irgend eine beträchtliche Summe geliehen hatte, gab ich ihm einen einfachen von mir unterzeich⸗ neten Wechſel auf meinen Banquier; merken Sie ſich das wohl. Eines Tages verließ ich London ſchleunig ohne Lanery dapon zu benachrichtigen oder ihm ſagen zu laſſen, wo ich hinginge. Ich wußte ihn damals ohne Geld. Ich ſandte ihm einen gewiſſen, ſehr ver⸗ ſchmitzten Juden, der ihm auf ſeine Unterſchrift hin ungefähr dreißigtauſend Franken aubot. Gontran⸗ der hinſichtlich der Wiedererſtattung auf mich zählte, unter⸗ zeichnete. Ich war in Brighton, von wo aus ich ihn