Teil eines Werkes 
7. bis 9. Bändchen (1845)
Entstehung
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das Haus Ihnen gefällt, ſo bleiben wir da, bis wir uns in Ihrem Schloſſe Maran niederlaſſen können. Leben Sie wohl! Troſt und Hoffnung meines Lebens, verzeihen Sie mir den Kummer, den ich Ihnen ſchon verurſacht habe und lieben Sie mich ein wenig. Obwohl dieſe nochmalige Abreiſe mir ſehr nahe ging, ſo ergab ich mich doch ohne allzugroßen Kummer darein, indem ich bedachte, daß ich Herrn von Lanery morgen wieder ſehen würde. Ueberdieß, welche Freude für mich! Gontran verwirklichte meine geheimen Hoff⸗ nungen, er verſprach, mit mir allein in dieſer Abge⸗ ſchiedenheit zu leben. 3 Ich war ſeit einiger Zeit Zeuge ſo myſteriöſer Ereigniſſe, daß ich über dieſe neue und plötzliche Ab⸗

rreiſe nicht ſtaunen durfte.

Iſt im Laufe dieſes Abends nicht ein Reiter ge⸗ kommen, der in größter Eile Herrn von Lanery Nach⸗ richten brachte? fragte ich dieſe Frau.

Nein, Madame, ich habe Niemand geſehn.

Rufen Sie augenblicklich Fritz, ſagte ich in höchſter Verwunderung.

Der Herr Vicomte hat dem Fritz befohlen, die Kutſche ſammt den Pferden nach Chantilly zurückzu⸗ führen, Madame, denn es wäre kein Platz hier, ſie unterzubringen; er iſt ſchon weg und hat nicht einmal das Haus betreten.

Wie, alſo dieſen Abend wäre kein Reiter von Paris hier angekommen?

Nein, Madame.

Was war aus dieſem Boten geworden? Wovon wollte er Herr von Laneth benachrichtigen? ch fing an, unruhig zu werden, mich in dieſem einſamen Hauſe mit Leuten, die ich nicht kannte, zu befinden.

Beſonders bedauerte ich, Blondeau nicht bei mir zu haben. War es Lugarto, der mich verfolgte? Dieſe Hypotheſe annehmend, fühlte ich mich beinahe beruhigt;