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verlange, indem ich hinzuſetzte, daß ich vor Allem ſehr ſchnell reiſen wolle, da ich die höchſte Eile habe.
Der Poſtmeiſter, der dieſem kleinen Wortwechſel ugehört hatte, empfahl den Poſtillonen die größte Vor⸗ ich. beim Abhange von Luzarches, da zu olge vorge⸗ nommener Ausbeſſerungen die Straße an dieſem Orte ganz locker und das Pflaſter aufgeriſſen ſei. Ueberdieß ſollten Laternen die gefährliche Stelle bezeichnen.
Wir fuhren von Ecouen weg.
Die Dunkelheit ſteigerte ſich und ſchwere Regen⸗ tropfen begannen zu fallen. Ich fürchtete, die heftigen Donnerſchläge möchten die Pferde ſcheu machen und ein unvorhergeſehener Zufall könnte meine Ankunft bei Gontran verzögern.
Im Nebrigen betrachtete ich mit melancholiſcher Ruhe dieſe heraneilenden Vorboten des Gewitters.
Ach! ſo impoſant und ſo fürchterlich auch oft dieſe großen Naturereigniſſe ſind, ſo ſind ſie doch weit we⸗ niger ſchreckhaft, als die dumpfen, niederträchtigen Bos⸗ heiten, die uns umſummen. Es liegt in dieſer Er⸗ ſchütterung der Elemente ſo viel Majeſtät, daß die Seele ſich über die Furcht erhebt und ſich einer re⸗ ſe Bewunderung dieſes prachtvollen Kampfes hingibt.
Dieſe Gedanken verliehen mir neue Kräfte; über⸗ dieß ſollte ich Herrn von Lanery wiederſehen; er ſei nur unpäßlich, ſagte er mir, ich zählte darauf, daß Ruhe und meine liebende Sorge ihn heilen würden.
Ich gewann zuletzt die Ueberzeugung, daß er mich, ſei es in unfrer alten Wohnung, oder in einem neuen Hauſe erwarte, um einige Zeit in Abgeſchiedenheit von der Welt zu leben. 5.
Dieſes ſo ſehnlichſt gewünſchte Ereigniß betrachtete ich als die Belohnung meiner Hingebung für Gontranz ich dankte Gott, mich ſo gut geleitet zu haben. Ich ſetzte ein ſolches Vertrauen in die Kraft meiner Ge⸗ fühle, daß ich an dem Glücke meines Gatten, der künf⸗


