Teil eines Werkes 
1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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mans finden ſich ſchon reichlich bei Gvethe, alle Motive, welche den modernen Dichter beſchüftigen, find in ſeinen Romanen bald flüchtiger, bald ein⸗ läßlicher berührt. Nur zwei Dinge, die jetzt immer bedeutender in das Geiſtesleben eingreifen, die ma⸗ terielle Noth und die religiöſen und konfeſſionellen Fragen und ZBwiſte, lagen mehr abſeits von ſeinem Wege. Eben dieſe religiöſen und konfeſ⸗ ſionellen Fragen und Zwiſte beginnen jetzt, dem idealen Hang des deutſchen Geiſtes gemäß, in dem deutſchen ſocialen Roman eine große Rolle zu ſpie⸗ len, während der ſociale Roman Englands und Frankreichs mehr die materielle Bewegung unſerer Zeit zu ſeinem Vorwurf nimmt, wie es der prak⸗ tiſchen Natur der Engländer und Franzoſen gemäß iſt, welche ſich der ideellen Seite des Daſeins meiſt nur dann zuwenden, wenn dieſelbe vortheilhaft oder auch bedrohlich in die Wirklichkeit eingreift. Wir Deutſche machen es umgekehrt, und wären deßhalb vor lauter Träumen und Phantaſiren ſchon lange total zu Grunde gegangen, wenn uns die Realität nit dann und wann einen derben Rip⸗ penſtoß verſetzte.

England und Frankreich haben ſich zwei Schrift⸗ ſteller erzeugt, welche, Jeder in ſeiner Art, die Phaſe, in welche die moderne Romandichtung ge⸗ genwärtig getreten, vollſtändig repräſentiren: Charles Dickens (Boz) und Eugene Sue. Jenen charakte⸗ rifirt vorzüglich der gutmüthige engliſche Humor,