Teil eines Werkes 
10. Band (1847)
Entstehung
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an gefunden hatte, in Claude Gerards Gegenwart Befehl zu ertheilen, Meiſter Chervin und ſeine Frau aus dem Pacht⸗ hofe von Grand Genevrier zu jagen.

Als dieſe boshafte That vollbracht, ſtiegen Scipio und ſein Vater wieder in den Wagen und langten in dem Schloſſe Tremblay an, waͤhrend die Gendarmen Claude und Martin fortfuͤhrten.

So wie der Graf wieder daheim, hielt er es nach Beau⸗ cadets Rathe fuͤr zweckmaͤßig, in Martins Stube einige Nachſuchungen zu halten, da auf dieſem damals ſchwerer Verdacht laſtete.

Dieſe Nachſuchungen waren anfangs vergeblich, aber als Duriveau ein verſchloſſenes Felleiſen gefunden, hielk er ſich fuͤr berechtigt, es mit Gewalt zu oͤffnen, worauf er dar⸗ aus ein hoͤlzernes Kaͤſtchen nahm, in welchem ſich das Ma⸗ nuſtript von Martins Tagebuch nebſt einem Briefe an den König befand.

Dieſer Briefwechſel ſeines Kammerdieners mit einem Koͤ⸗ nige erregte Duriveaus Neugier aufs Aeußerſte, et nahm das Manuſetipt des Tagebuches mit in ſein Zimmer und begann, als es Ein Uhr fruͤh an der Thurmuhr Schloſſes Trem⸗ blay ſchlug, zu leſen.

Wie wir wiſſen, waren folgende Zeilen die erſten in Martins Tagebuche:

Von den Begebenheiten, die meinem achten oder neun⸗ ten Lebensjahre vorausgingen, habe ich nur eine wirre und unvollſtändige Idee behalten. Doch iſt mir von dieſer un⸗ klaren und ſchon fernen Vergangenheit noch das Andenken an eine ſchoͤne junge Frau geblieben, deren bewegliche Fin⸗ ger faſt ſtets die Spindeln eines Spitzenkiſſens, das ganz mit glaͤnzenden Kupfernadeln bedeckt war, taſcheln ließen. Dieſes helle Getön machte mir Freude, und es iſt mir, als