Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
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dem Fuͤrſten und ſeiner Gemahlin eingetreten. Letztre ſei in eine tiefe Schwermuth verfallen, die den Doctor Clement ſehr beunruhigt habe. Auch der Fuͤrſt habe einige Zeit duͤſter und erregt geſchienen, da er, wie man ſage, ſeine Frau anbetet. Auf dieſe Traurigkeit ſei aber bei ihm eine wahre oder erheuchelte Gleichgiltigkeit gefolgt. Wer mochte das wiſſen?

Die Geſundheit der Fuͤrſtin ſei immer bedenklicher geworden, als auf einmal, zwei Monate vor dem Tode des Doctor Clement, ſich in der Lebensweiſe der Fuͤrſtin eine auffallende Veraͤnderung gezeigt. Seit langer Zeit habe ſie zuruͤckgezogen und faſt in volliger Einſamkeit gelebt. Plötzlich habe ſie den Tumult der Feſtlichkeiten wieder auf⸗ geſucht. Jung, geiſtreich, reizend, ſei die Fuͤrſtin von Montbar bald eine der geſuchteſten Damen in Paris gewor⸗ den, und die Herren nach der Mode häͤtten ſich um die

geringſte Bewegung von ihr geſtritten, aber ſelbſt die

boshafteſte Verlaͤumdung habe Regina's Auffuͤhrung achten muͤſſen.

Die Lage der Furſtin von Montbar, wie ich ſie eben nach meinen Unterredungen mit Claude Gerard geſchildert habe, veranlaßte ihn, meinen Entſchluß zu billigen und zu ermuthigen. Ich ſollte nach ſeiner Anſicht mein Werk einet von Regina ungekannten Hingebung bis ans Ziel verfolgen, einer Hingebung, die mir doppelt zur Pflicht wurde, ſowohl wegen meines eignen Gefüͤhls als wegen des