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wahrſcheinlich auch der Briefwechſel des Mannes, den ſie von Kindheit an geliebt, haͤtten ihren Entſchluß beſtimmt. Sie habe ihrem Vater erklärt, daß ſie Robert heirathen wolle. Der Baron von Noirlieu ſei unbeugſam geweſen, trotz aller Bitten, alles Flehens ſeiner Tochter. Plötzlich habe man den Selbſtmord des Herrn von Mareuil erfahren, einen fuͤr alle Welt, ausgenommen für Regina, fuͤr mich und fuͤr die Mitgenoſſen der finſtern Plaͤne Roberts, uner⸗ klaͤrlichen Selbſtmord.
Nun hatten der Graf Duriveau und der Fuͤrſt von Montbar, die eine Zeitlang durch die Macht der Verhaͤlt⸗ niſſe entfernt worden, ihre Antraͤge bei dem Fräulein von Noirlieu erneuert. Immer aufrichtig, habe ſie dem Grafen Duriveau ihre tiefe Abneigung nicht verhehlt, und dem Fürſten von Montbar geſagt:
„Durch ein heiliges Verſprechen gebunden, habe ich Ihre Hand ablehnen muͤſſen. Jetzt nehme ich ſie an, und Sie können auf ein redliches und Ihrer wuͤrdiges Herz zaͤhlen.“
Der in Regina leidenſchaftlich verliebte Fuͤrſt habe es dahin gebracht, den Widerſtand des Baron von Noirlieu zu beſiegen, der immer fuͤr den Grafen ſich verwendet, und ſo ſei denn, dem wuͤthenden Verdruſſe des Letztern zum Trotz,
dieſes Band geſchloſſen worden.
Sechs Monate lang habe die Fuͤrſtin von Montbar
die gluͤcklichſte aller Frauen zu ſein geſchienen, aber nach
dieſer Zeit ſei auf einmal eine gewaltige Kälte zwiſchen Martin. VII. 16


