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ich ihm nicht, noch die Dankbarkeit dieſes Letztren, als ich ihn unter dem Siegel der Verſchwiegenheit um eine un⸗ verhoffte Gunſt gebeten hatte, mir Mittel zu verſchaffen, in die Dienſte der Fuͤrſtin zu treten.
Zu meinem großen Erſtaunen erzaͤhlte mir Claude uͤber Regina Vieles, das ich noch nicht wußte, und vermehrte mein Intereſſe fuͤr ſie noch dadurch. Alles dieſes hatte Claude vom Capitain Juſt erfahren.
Dieſe beiden Maͤnner hatten ſich, als der Zufall ſie einmal zuſammengefuͤhrt, in ſo vielen Beruͤhrungspunkten gefunden, daß ſie ſich bald durch innige Freundſchaft verban⸗ den. Als ſie einſt mit einander uͤber den unedlen Geiſt des Handels und der ſchmutzigen Habſucht geſprochen, die durch väterliche Autorität faſt immer bei den Vermaͤhlungen jun⸗ ger reicher Maͤdchen vorwaltet, armer, auf dieſe Art ohne Liebe, ohne Verlangen, ohne Vertrauen zu dem Manne den ſie ehelichen, ohne Achtung fuͤr ein Band, das keine Sympathie knuͤpfte, und gezwungen zwiſchen einer duͤſtern, kalten, das Herz zerreißenden Lebensweiſe oder der Verlockung ſtrafbarer Leidenſchaften zu wählen, verheiratheter Mädchen, hatte der Capitain Juſt als Muſter der Schönheit, des Reizes, des Geiſtes und der Kraft eine junge Perſon ge⸗ nannt, die ſein Vater, der Doctor Clement, ſeit mehren Jahren kenne, Fraͤulein von Noirlieu.
Claude hörte ſeinem neuen Freund mit verdoppelter Aufmerkſamkeit zu, aber ohne das Intereſſe zu verrathen, das er um meinetwillen an Regina nahm. Der Capitain
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