Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
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Wie hatte er die Gewißheit n daß dieſes Kind

das ſeine ſei?

Aus welcher Abſicht raubte er das an ſich vshſe Kaͤſtchen?

Ich konnte uͤber alle dieſe Fragen nichts erfahren, denn Claude's Nachforſchungen deßhalb waren vergeblich geweſen, und bei dem Diebſtahlsauftritte bei dem Doctor Clement war Bamboche in nichts Einzelnes eingegangen. Noch Tags zuvor, ehe ich zu Claude Gerard abgereiſ't war, hatte er mir jedoch geſchrieben, daß er nichts beduͤrfe, weder fur ſich noch fuͤr ſeine Tochter, da ein gluͤcklicher Zufall ihm zu Hilfe gekommen waͤre, und daß er ſich entferne, begluͤckt, mir bewieſen zu haben, daß auch er dem Schwure unſter

Kindheit treu geblieben ſei.

Claude Gerard und ich verſprachen uns, tief betruͤbt daruͤber, das Kind in Bamboche's Haͤnden zu wiſſen, unſrer⸗ ſeits Alles zu verſuchen, einige Nachricht von demſelben zu

erhalten.

Ich hatte auch in Bezug auf Regina lange und ernſte Unterhaltungen mit Claude. Ich verbarg ihm nichts, weder von dem Antheile, den ich bei dem Vereiteln der ſchaͤndlichen Pläne Roberts von Mareuil genommen, noch wie ich die ſonderbare Entartung des Fuͤrſten von Montbar erfahren, noch von der Drohung des Grafen von Duriveau, eine bei einem Manne von ſeinem Character furchtbare Drohung. Auch die Beſorgniſſe, welche die Zukunft der Fuͤrſtin von Montbar dem Doctor Clement eingefloͤßt hatte, verſchwieg