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in den vertrauten Freundekreis Regina's aufgenommen wer⸗ den ſollte, waͤhrend ich mein Ziel, ungekannt von Allen, verfolgte.
Ich bekenne zu meiner Schande, daß ich, einen Augen⸗ blick lang von dieſem niedrigen und eiferſuͤchtigen Gedanken beherrſcht, die Feigheit beſaß, von meinem erſten Entſchluſſe zuruckzutreten, eine doppelt unwuͤrdige Feigheit, da die Ge⸗ fahren fuͤr Regina zu wachſen ſchienen . aber dieſe haͤß⸗ liche Schwaͤche haͤtte beinah in mir jedes edlere Gefuͤhl er⸗ ſtickt und ich ſtand auf dem Punkte, meinem Herrn zu ge⸗ ſtehen, daß ich meine Abſicht aufgebe, da ich weder Muth noch Tugend genug beſaͤße, ſie durchzufuͤhren.
Gluͤcklicher Weiſe ging ich nach ſchmerzlichen Anſtren⸗ gungen als Sieger aus dieſem Kampfe, und ich wendete mich an den Doctor mit den Worten:
„Herr Doctor, noch eine Bitte.“
„Sprich.“
„Sagen Sie . ich beſchwoͤre Sie . Ihrem Herrn Sohne nicht, unter welchen ſonderbaren Umſtaͤnden ich in die Dienſte der Fuͤrſtin von Montbar trete.“
„Wie ſo?“
„Aus Urſachen, deren Wichtigkeit ich allein nur wuͤr⸗ digen kann und die nichts Unedles an ſich haben. Verber⸗ gen Sie gutigſt Ihrem Herrn Sohne, daß ich vielleicht .. wenigſtens durch meine uneigennuͤtzige Hingebung, das ſchwoͤre ich . uͤber der Stellung ſtehe, zu welcher ich ni mit Freuden entſchließe.“


