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pen kann und Du bleibſt noch hinter der Wirklichkeit zu⸗ ruͤck.“
„Das iſt ja ein Ungeheuer!“ rief ich aus.
„Er iſt ein Ungeheuer! . .. und eben deswegen kann dieſer Mann ſo furchtbar gefahrlich fur die Fuͤrſtin werden, daß ich freudig ſterbe, wenn ich Dich bei ihr, an ihrem Heerde weiß. . . . Daher beobachte, ſpionire, horche, wache, frage, mißtraue Allem, was Dir verdaͤchtig erſcheint, miß⸗ traue ſelbſt dem, was Dir ſchuldlos vorkommt, denn der Haß dieſes Mannes wird es verſtehen, alle Masken anzuneh⸗ men, alle Umwege zu benutzen, um zu ſeinem Ziele zu ge⸗ langen. Deine Wachſamkeit erſtrecke ſich auf alle Augen⸗ blicke. .. und ich weiß nicht, welche Ahnung mir ſagt, daß Du vielleicht dieſe himmliſche Frau aus großer Gefahr ret⸗ ten wirſt.“
„Aber, Herr Doetor, haben Sie nicht wenigſtens die Furſtin vor der Gefahr gewarnt, die ihr droht?“
„Ja. aber in ihrer muthigen Sicherheit hat ſie mich uͤber meine Furcht ausgelacht, und uͤberdies, wie ſie ſagte, eine Art kuhnen Vergnuͤgens daran gefunden, dem Haſſe dieſes Mannes zu trotzen. Von dieſer gefahrvollen Nichtachtung erſchreckt, habe ich den Fuͤrſten warnen wol⸗ len, die Fuͤrſtin hat mich aber gebeten, ihrem Gemahle Al⸗ les zu verheimlichen.“
„Das iſt ſonderbar! Nicht wahr, Herr Doctor?“
„So ſonderbar, daß ich im Intereſſe der Fuͤrſtin ſelbſt


