Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
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Er hatte um die Hand des Fräuleins von Noirlieu ange⸗ halten ..

Ich bebte zuſammen, der Name des Grafen Duriveau ſchwebte auf meinen Lippen. Der Greis fuhr fort, ohne meine Erregung zu bemerken:

Zweimal iſt dieſer Mann verächtlich vom Fräulein von Noirlieu zuruͤckgewieſen worden, eine fuͤr ihn um ſo blutigere Zuruͤckweiſung, als ſie von dieſem ſtolzen und mu⸗ thigen Maͤdchen hart begruͤndet wurde. Daher der unver⸗ ſoͤhnliche Haß dieſes Elenden. Vor wenigen Tagen habe ich aus ſicherer, nur zu ſicherer Hand erfahren, daß dieſer

Mann bei der Vermaͤhlung des Fräuleins mit dem Fuͤrſten

von Montbar, geſagt hat:Fraͤulein von Noirlieu hat mich voll Beleidigung verſchmaͤht. .. ich werde mich um jeden

Preis an ihr raͤchen, .. . und ſo iſt es ungluͤcklicher Weiſe

wahrſcheinlich, daß die Stunde ſeiner Rache naht, denn er hat ohnlaͤngſt noch geſagt:Meine Rache ſchreitet vor!... Dieſer Mann iſt der Graf von Duriveau.

Ich werde dieſen Namen nicht vergeſſen!

Nimm Dich in Acht! Um zu ſeinen Zwecken zu ge⸗ langen, iſt er zu Allem faͤhig; fähig der niedrigſten, finſter⸗ ſten, teufliſch'ſten Mittel, die Dienerſchaft zu verlocken, in das Haus der Fuͤrſtin vielleicht eine Creatur einzuſchwaͤrzen, die ihm verkauft iſt, dieſe ungluckſelige Frau in irgend einen Fallſtrick zu locken . . . was weiß ich's? Stelle Dir vor, was das unbarmherzigſte, ſchwaͤrzeſte und unerſchutterlich böſeſte Gemuͤth nur Verabſcheuungswuͤrdiges im Sinne ha⸗