deres die laſſe ich mir gefallen! die macht mich nicht traurig . dieſe runde, luſtige Perſon!“
Ich weiß nicht, was ich meinem Nachbar ohne den Vorfall, von dem ich bereits ſprach und den ich jetzt erklä⸗ ren muß, geantwortet haben wuͤrde.
Basquine war, glaube ich, bis in die Mitte ihrer Arie gekommen. Sie ſang ſie mit ſteigender Energie und Kraft, als ein unswartetes Ereigniß ſie mit einem Male unterbrach.
Der Vicomte Scipio hatte es fuͤr ſpaßhaft gefunden, heimlicherweiſe eine Hand voll Knallerbſen auf die Buͤhne zu werfen, die er ohnſtreitig zuvor zu dieſem ſchon mehr als einmal der Sage nach auf dieſem kleinen Theater ver⸗ ſuchten Knabenſtreiche gekauft hatte.
Basquine trat mitten in ihrem Geſangsſtucke zufaͤllig auf einige dieſer Erbſen. Die Exploſion derſelben verur⸗
ſachte ihr ſolches Schrecken, daß ſie zuruͤckſprang, da ihr Fuß aber ſich in ein faſt mit dem Boden gleiches Deco⸗ rationsſtuͤck verwickelte, welches die Fallthuͤr bedeckte, aus der ſie herauf geſtiegen, ſo ſtrauchelte Basquine und fiel, fiel aber auf eine ſo ungluͤcklich laͤcherliche Art, daß ein un⸗ ausloͤſchliches, mit einer Fluch ſcharfer Pfiffe begleitetes Lachen zuerſt aus der Loge des Vicomte erſcholl, und in dem Ausbruche einer allgemeinen Heiterkeit ſein Echo fand. Das unſelig Laͤcherliche in Basquinens Sturze gab den Zuſchauern um ſo mehr zu lachen, als das arme Maädchen eine drohende und furchtbare Perſon ver ellte. Das un⸗


