Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
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Es ſchien mir in der That, als wäre ich erſt ſeit we⸗ nigen Tagen von meinem Gefährten getrennt. Ich fragte mich nicht, durch welche gewagte, ohne Zweifel ſtrafbare, ja vielleicht verbrecheriſche Wege Bamboche vor Kurzem zu Grunde gerichtet, als Contrebandirer verfolgt, und der eingeſtandene Mitgenoſſe von la Levraſſe und dem Kruͤppel bei wer weiß welchen unredlichen Geſchaͤften, von Neuem einen gewiſſen Luxus kundgeben könne. Ich fragte mich nicht, ob die Zuverſicht, mit welcher er es wagte, ſich im Publico zu zeigen, ſeine unglaubliche Keckheit oder feine Unſchuld beweiſe . . . ich dachte nur an die Freude, ihn wiederzuſehen. Wider meinen Willen wurden mir die Augen naß, wenn ich bedachte, daß wir uns bald ſagen wuͤrden: Denkſt Du noch daran?... Nur Eins betunuhigte mich: wußte Bamboche, daß Basquine auf der Buͤhne er⸗ ſcheinen werde? . . . empfand er dieſelbe Liebe fur ſie, wie ſonſt? ... Die Gegenwart der Frau, welche meinen Ju⸗ gendfreund begleitete, verwickelte noch dieſe Fragen, die ich an mich ſelbſt richtete und deren Löſung ich im Zwiſchenakte zu erfahren hoffte. Denn ich war feſt entſchloſſen, Bam⸗ boche an der Thuͤr ſeiner Loge zu erfragen, und verließ ihn bis dahin faſt nicht mit den Augen. Seine Gefaͤhrtin ziſchelte ihm einige Worte leiſe ins Ohr. Sogleich machte er ihr, obgleich er ſich kindiſch an der Feengeſchichte zu be⸗ luſtigen ſchien, ein bejahendes Zeichen und verließ die Loge. Sie wuͤnſchen Basquine zu ſehen, ſagte mir einige