Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

theile Feenmährchen geeignet zu ſein ſchienen, Kinder zu unterhalten, aber der Graf mußte wiſſen, daß dieſes Theater oft, wie man ſagte, zu Rendezvous von Leuten diente, die nach uͤbertriebenem Gelage noch einen tollen, laͤrmenden Abend zubringen wollten.

Nicht lange, ſo befahlen die drei feierlichen hinter dem Vorhange tönenden Schlaͤge ein allgemeines Schweigen, und das Orcheſter ſpielte eine traurige Ouvertuͤre. In meiner Ungeduld, Basquine auftreten zu ſehen, wendete ich mich an einen meiner Nachbarn.

Wird man bald Mamſell Basquine ſehen? frug ich.

Wen? Basquine? . Ah, die Blonde, die den bö⸗

ſen Genius ſpielt nein, noch nicht.. Die Scene kommt erſt am Actenſchluſſe. Basquine hat viel Talent, nicht wahr, mein Herr? Das weiß ich wahrhaftig nicht, aber ſie iſt recht drollig. Wenn ſie ihre Teufelsfratzen macht, hat ſie ein boͤſes Anſehen wie ein Daͤmon, aber es iſt ein Moment drin wo ſie ſingt 0 weh gehorſamer Diener.. M Das klingt ſo gellend wie in der Oper.

Ei, mein Herr, wie können Sie das ſagen? ent⸗ gegnete mein Nachbar links;Basquine ſpielt ihr Bischen Rolle mit einem Ausbrucke! und dann hat ſie eine Stimme! eine Stimme! Ich komme blos deshalb hierher, um ſie dies kleine Stuͤckchen ſingen zu hören.