Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
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kaum ins Juͤnglingsalter getreten, ſah er doch weit mehr einem kleinen jungen Manne, wie der Kunſtausdruck iſt, als einem Kinde aͤhnlich.

Als der Vicomte ſich nach dem Saale zuwendete, war ſeine Geſichtsfarbe belebt, ſein Auge glaͤnzte, zuckte. Ich erſchrak uͤber die inſolente und kecke Bewegung, womit er den Zuſchauern trotzen zu wollen ſchien, indem er ihnen den Rohrſtab zeigte, den er in ſeiner kleinen Hand mit gla⸗ eirten Handſchuhen hielt.

Haͤtte ein Mann eine ſolche Windbeutelei ausgeuͤbt, ſo. wuͤrde er ohnſtreitig einen neuen Sturm erregt haben, aber Scipio's kindiſcher Trotz wurde dagegen mit großem Gelaͤchter und höhniſchen Bravo's aufgenommen. Ich weiß nicht, wohin der Zorn dieſes Kind noch gebracht haben wuͤrde, deſſen Lippen vor Wuth zuſammengebiſſen waren, wenn ſein Vater es nicht fteundlich in den Hintergrund der Loge gefuͤhrt haͤtte. Ein Juͤngling, ohngefähr in Scipio's Atter, und ein Mann mit verſtaͤndigem, aber gemeinem und heim⸗ tuͤckiſchem Geſichte, begleitete den Vicomte und deſſen Vater. Nach dem was ich dieſen Morgen durch des Grafen Leute vernommen, mußte der Mann mit dem heimtuͤckiſchen Ge⸗ ſichte der Hofmeiſter Scipio's ſein, und war es auch. Der Juͤngling war einer von des Letztern Freunden.

Ohnerachtet meiner geringen Weltkenntniß kam es mir doch ſonderbar vor, daß der Graf gerade dieſes Theater gewaͤhlt habe, um ſeinen Sohn dahin zu fuͤhren, nicht we⸗ gen der Art von Stuͤcken, die man hier gab, da im Gegen

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