Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
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Gallerieen wie das Paradies wiederholten im Chor dieſes Geſchrei, unter Begleitung von Geſchrei, Geheul und Gepolter, daß die Ohren gellten.

Die Zuſchauer der Proſceniumsloge, welche dieſen Lar⸗

men verurſachten, ſaßen auf der Bruͤſtung derſelben und fuhren fort, dem Publico den Ruͤcken zuzukehren. Endlich, ſei es nun, daß ſie einen wirklichen Tumult befuͤrchteten, ſei es, daß ſie glaubten, durch das Beharren in ihrer Stellung gegen die Volkstyrannei genug prote⸗ ſtirt zu haben, wendeten ſie ſich langſam um und warfen einen verachtungsvollen Blick auf den Saal. Dennoch wurde dieſe Niederlage des erſten Ranges durch ein un⸗ geheures Siegesgeſchrei begruͤßt, das aus den triumphiren⸗ den Ha, ha, ha, aus allen aufruͤhreriſchen Winkeln des Hauſes beſtand, und ſo hatte dieſer Zwiſchenfall keine weitern Folgen.

Jene Loge, welche ſich neben der von Balthaſar und Robert befand, enthielt vier Perſonen, zwei darunter kannte ich ſchon, den Grafen Duriveau und ſeinen Sohn, den Vicomte Scipio. Ich hatte Erſtern Tags zuvor bei Re⸗ gina's Vater und heut ftuͤh im Louvre geſehen, was Sci⸗ pio betraf, ſo hatten ſich, ob er gleich mehre Jahre alter⸗ und viel größer geworden war, als bei dem Auftritte im Walde von Chantilly, ſeine Zuͤge doch ſehr wenig veraͤn⸗

dert. Es war daſſelbe allerliebſte Geſicht mit blondem

Lockenhaar, durch einen Ausdruck von Fuͤhnheit und fruh⸗ reifer Impertinenz bemerkbar. Ob der Vicomte gleich

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