Teil eines Werkes 
6. Band (1847)
Entstehung
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war, während er mit dieſer armen blonden Frau ſprach, voll Anmuth, Feinheit und Reiz. Ich bewunderte, mit welcher ausgeſuchten Höflichkeit er die traurige Verlaßne zu ihrem unter den Perron vorgefahrnen Wagen fuͤhrte. Dann ſtieg er ſchnell die Stufen hinauf und trat eilig ins Muſeum.

So ſollte ich denn endlich den Namen dieſes jungen Mannes erfahren. Ich hatte mir die Farbe der Livree ſeiner Leute gemerkt, und ſah nicht lange nachher den Bedienten, der hinter ſeinem Wagen geſtanden hatte, neben mich treten.

Gehoͤrt der ſchöne gruͤne Wagen, hinter dem Sie ſtanden, ſagte ich zu dem Burſchen, der eine Figur wie ein Regimentstambour hatte,dem Herrn Fuͤrſten von Montbar?

Schafkoyf! antwortete mir der Coloß, nachdem er verächtlich meine buͤrgerliche Livree gemeſſen hatte, und ſchien von meiner Vertrautheit gewaltig verletzt.

Ueber die Mittheilung, die ich erhalten hatte, zu ſehr zufrieden, um mich viel wegen des wenig ſchmeichelhaften Beiworts, mit dem ich begruͤßt worden, zu kuͤmmern, ent⸗ fernte ich mich von dieſem ſtolzen Mitbruder.

Kein Zweifel mehr, der Unbekannte aus der Schaͤnke der 3 Tonnen war der Fuͤrſt von Montbar, und kam ohn⸗ ſtreitig auch in der Hoffnung, Regina zu ſehen, ins Mu⸗ ſeum. Dieſe war gewiß ſchon angekommen, denn nach

einigen Nachforſchungen entdeckte ich unter den Bedienten Martin. VI. 15

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