Teil eines Werkes 
6. Band (1847)
Entstehung
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Hoffnung, vielleicht etwas uber den Unbekannten aus der Schaͤnke der 3 Tonnen zu erfahren, den ich fuͤr den . von Montbar hielt.

Nach einer Viertelſtunde Zuhoͤrens (denn meine Kameraden waren weit entfernt, leiſe zu ſprechen) er⸗ ſchrack ich faſt vor dem, was ich uͤber die Pariſer große Welt erfuhr. Liebes⸗Intriguen, Familiengeheimniſſe, Ver⸗ mögensverhaͤltniſſe, nichts ſchien vor meinen ariſtokratiſchen Kameraden verborgen, und noch dazu fuͤhrte die Art und Weiſe ihrer Dienſtleiſtungen, die ſie ins Vorzimmer oder hinten auf den Wagen verbannte, ſie nicht einmal, wie es mit den Kammerdienern der Fall iſt, in das unaufhoͤrliche und vollſtaͤndige Vertrautſein des Innern der Haͤuſer ein.

Dieſe ſtuͤckweiſe Unterhaltung, die ich vernahm, wie die Thatſachen, welche ſie mir enthuͤllte, ergriffen mich aus verſchiedenen Gruͤnden ſo ſehr, daß ſie mir faſt vollſtändig im Gedaͤchtniſſe zuruckgeblieben iſt.

Da biſt Du ja auch im Muſeum, hatte ein ariſto⸗ kratiſcher Bedienter zu einem ſeiner Kameraden geſagt, geſtern in der italieniſchen Oper hatteſt Du mir ja ge⸗ ſagt, daß Ihr zum Wettrennen im Waͤldchen von Bou⸗ logne gingt?

Ja, aber die Marſchroute iſt vintet worden. Wir waren nach den Italienern noch bei der Sardiniſchen Geſandtſchaft, und da iſt man andrer Meinung geworden, und hat ſich hier Rendezvous gegeben.

Er war alſo geſtern Abends bei dem Geſandten?