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„Da haben Sie Recht,“ antwortete ich, einen durch⸗ dringenden Blick auf ihn heftend, „aber. wenn Made⸗ moiſell Regine wußte.. daß
Er ließ mich nicht endenz ſeine heitere und freundliche Phyſiognomie wurde auf einmal ernſt und unruhig. Einen
Augenblick lang zerſtreuten ſich ohnſtreitig die Weinduͤnſte
bei dem Eindrucke des tiefſten Erſtaunens, das ſich ſeiner be⸗ mächtigte. Er richtete ſich auf, ſein Schritt ſchien feſter, und mit einem gebieteriſchen, faſt zornigen Blicke rief er aus:
„Mit welchem Rechte ſprechen Sie dieſen Namen aus, mein Herr?“
„Ich ſpreche den Namen des Fräulein Regine aus,“ entgegnete ich, ohne mich einſchuͤchtern zu laſſen, „des Fräulein Regine... der Tochter des Barons.. .“
„Von Noirlieu!“ fiel er mir ins Wort. „Sie kennen ſie? Sie?“
Nun ſchwieg er, zog heftig ſeinen Arm aus dem mei⸗ nen, trat einen Schritt zuruͤck, und betrachtete mich mit Verwunderung, Neugier und Mißtrauen.
Doch war, wie ich erwartet hatte, ſeine Ruͤckkehr zur Vernunft nur voruͤbergehend. Nach und nach, ſowie das Staunen, das den Unbekannten erfaßt hatte, als er mich jenen Namen hatte ausſprechen hören, ſich verwiſchte, nahm die Trunkenheit wieder uͤberhand. Seine einen Augenblick
lang feſte Haltung wurde wieder ſchwankend, er ließ den Kopf ſinken, und begann mit einer Miene, die er fein und durchdringend zu machen ſich bemuͤhte, wieder:


