Teil eines Werkes 
6. Band (1847)
Entstehung
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gen, um zu erfahren, ob in der That die Regine, deren

Namen er auf den Tiſch im Wirthshauſe geſchrieben, die

Regine ſei, die ich kannte, und dann von dieſem ſonder⸗

baren Menſchen herauszubringen, welches Verhältniß zwi⸗

ſchen ihm und dieſem jungen Mädchen beſtehe und od ſi e

in dieſem Augenblicke Paris bewohne.

Der Gedanke, auf dieſe Art hinter ein Geheimniß zu kemmen, war unredlich, ich geſtehe es, aber ich fand eine Entſchuldigung dafuͤr in dem Intereſſé, das mir Regin⸗ einfloͤßte. War dieſer Unbekannte von ihr geliebt, oder liebte er ſie, welche Wichtigkeit hatte dann nicht meine zwei⸗ malige Begegnung mit ihm!

Dieſe Spitzbuben haben Sie beſtohlen, . Herr? fragte ich ihn, mich vorſichtig nähernd, indem ich furchttte, er moͤchte in mir ſeinen Wirthshausnachbar wiederer⸗ kennen.

Er ſah mich ganz verdutzt an, indem er ſich auf ſei⸗ nen trunkenen Beinen wiegte, und antwortete mir mit einem neuen Ausbruche von Gelächter:

Sie haben mir Alles geſtohlen. ich hatte die Nacht

in dieſer Moͤrderhoͤhle zugebracht.. wir waren unſer fuͤnf

oder ſechs, unter Anderm war ein höchſt geiſtreicher

Lumpenſammler dabei.. und zwei Frauen o, allerliebſt⸗

Fraucn.. ſo hinreißendt... Man kann ſih wahrhaftig nirgends Leſſt divertiren als dort.

und damit hielt ſich der Unbekannte an meinem Arm

an, um nicht zu fallen.