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durchdringenden Freſt, ich war der Ruhe ſo betuͤrftig, daß ich mich zu dieſem Dpfer entſchloß. Mißtrauiſcher als vorher legte ich mich ganz angikleidet nieder und knopfte ſorgfältig die Taſche zu, in weicher ſich meine noch übrigen ſieben Sous beſanden. Es war kaum acht Uhr. Da die gewohn⸗ ten Gäſte dieſer ſtets verdächtigen Häuſer ſtets nur erſt ſpät in der Nacht ankemmen, fand ich das Zimmer, in welchem mir cin Bett angewieſen worden, noch ganz leer. Wer meine Gefaͤhrten in dieſer Nacht waren, weiß ich daher nicht, denn ich ſchlif ſo feſt, daß mich der Wirth wecken mußte, da mein Recht auf Bcherbergung mit Mittag erloſch.
Faſt im Voraus von der Nutzloſigkeit meines Geſuchs uͤberzeugt, fragte ich den Wirth, ob er mir irgend eine Be⸗ ſchaͤftigung zuweiſen könne? Dieſer Mann ſah mich mit mißtrauiſcher Miene an, und ohne daß ich begreifen konne, welchen unguͤnſtigen Sinn er meinem Antrage untertege, antwortete er mir unfreuntlich:
„Du biſt ven der Polizei. Du willſt mir cinen Fall⸗ ſtrick legen, aber ich bin verſchmitzter als Du.“
Dann ſetzte er mit ſpöttiſcher Miene und ſtarktr — tonung der Worte hinzu:
„Nein, ich habe Dir keine Beſchäftigung ßniſſ⸗
Da ich die Nutzleſigkeit meiner Schritte ſah, auf ehr⸗ liche Weiſe Arbeit zu finden, und meine Hilfsmittel, die aus ſieben Sous beſtanden, am nächſten Tage erſchopft ſein mußten, ſo beſchloß ich dem Rathe des Inhabers der Schlaf⸗ ſtellen vor der Barricre de la Chopinette zu folgen.


