Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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Saales, wo alle Tiſche leer waren, der, an welchem ich mich befand, ausgenommen, und ſetzte ſich mir rechts.

Nachdem er dies gewichtig gethan, ſo als ob ſeine Beine eingeſchlafen wären, blieb er einen Augenblick lang unbeweglich, nahm ſeine Mutze ab, und glaubte, ſie auf die lange Bank zu legen, auf welcher wir Beide ſaßen, die Muͤtze fiel jedoch vor meine Fuͤße nieder.

Der Bewegung natuͤrlicher Zuvorkommenheit folgend, die vielleicht noch durch den Eindruck, den der Anblick die⸗ ſes Mannes auf mich machte, geſteigert wurde, buͤckte ich mich, um die Muͤtze aufzuheben, und legte ſie auf die Bank. Mein neuer Nachbar bemerkte es ... und ſagte mit dem Tone großer Sanftmuth und veniitit Hoͤflichkeit, ibei er ſich nach meiner Seite verbeugte:

„Ich bitte tauſendmal um Vergebung, daß ich Sie bemühte, mein Herr. Tauſend Dank fuͤr Ihre Guͤte.“

Ich hatte nie in meinem Leben eine Idee von dem ge⸗ habt, was man die vornehme Welt nennt, aber ich weiß nicht, welcher Inſtinkt mir bei dieſen wenigen Worten mei⸗ nes Nachbars ſagte, daß ein Mann aus der vornehmen Welt ſich auch nicht anders wuͤrde ausgedruckt, und keine ausgezeichnetere Hoͤflichkeit in ſeine Verbeugung und Be⸗ wegung gelegt haben.

Auch verlor auf die ſonderbarſte Weiſe, waͤhrend der

kurzen Zeit, wo dieſer Mann mit mir ſprach, ſeine Phyſio⸗ gnomie die Maske düſtrer Unempfindlichkeit, und wurde