Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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„Es iſt unmoͤglich dieſem Claude Gerard etwas anzu⸗ haben. Er nimmt Alles an, er reſignirt ſich zu Allem mit einer Geduld, einer Unterwerfung, die bei einem Manne von ſeinen Fähigkeiten (denn ungluͤcklicherweiſe ſind dieſe unbeſtreit⸗ bar) nur der Gipfel der Geringſchätzung Andrer ſein kann.“

„Claude Gerard hält ſich ohnſtreitig fuͤr geiſtig zu erha⸗ ben, ſeiner Natur nach zu hochſtehend, um ſich durch irgend etwas gedemuͤthigt zu fuͤhlen. Er vollzieht die niedrigſten, die gemeinſten Geſchäfte mit einer Heiterkeit, die mich ver⸗ wirrt. Nicht nur daß er ſich ſtreng allen Laſten unterwirft, die man als verbunden mit ſeiner Function als Schulmeiſter

ihm auferlegt, er findet auch noch Mittel, den Forderungen

von meiner Seite zu genuͤgen, von denen ich hoffte, daß er ſie ablehnen werde, wie er dies auch, genau genommen, konnte, um mich wenigſtens mit einem Vorwande gegen ihn zu be⸗ waffnen. Aber dazu iſt er zu fein, und mit ſeiner teufli⸗ ſchen und herabwuͤrdigenden Unterwuͤrfigkeit zwingt er mich, anzuerkennen, daß ich ihm Verbindlichkeiten ſchulde... doch mache ich S vielleicht muͤde. . . wir es we⸗ nigſtens. .

„Men muͤßte uſt vor allen Dingen unteni ihm die Achtung der Leute zu rauben. Das iſt ſehr ſchwer, denn er verſteht die Kunſt, ſelbſt die erniedrigendſten Arbeiten, die man ihm auferlegt, durch die Art ruhiger Wuͤrde, mit der er ſie vor den Augen Aller vollzieht, zu adeln. Dies iſt ein Band mehr, durch das er ſich dieſen ganzen Poͤbel verbindet, der gezwungener Weiſe grobe Arbeit verrichten muß. Er laͤßt