Zwölftes Rapitel.
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Der Brief.
Ehe ich dieſen eigenthuͤmlichen Tag ſchildere, der in mei⸗
nem Gedächtniſſe unauslöſchliche Erinnerungen und einen tiefen und heilſamen Eindruck in meinem Herzen zuruͤckließ, iſt es noͤthig hier einige Bruchſtuͤcke aus einem Briefwechſel zu geben, den ein ſonderbares Ereigniß ſpaͤter in meinen Be⸗ ſitz brachte.
Dieſe Ueberbleibſel eines zerriſſenen, kurze Zeit vor mei⸗ nem Zuſammentreffen mit Claude Gerard geſchriebenen Brie⸗ fes, erklaͤren vollkommen, wie dieſer Mann ſich zu den ver⸗ ſchiedenſten, zuruͤckſtoßendſten und ſchwerſten Beſchäftigun⸗ gen hergab, ſo wie die gehaͤſſige Erregung, welche dieſe Reſig⸗ nation ſeinen Feinden einfloßte.
Dieſen an eine mir unbekannt gebliebene Perſon gerich⸗ teten Brief hatte der Abbé Bonnet, Pfarrer der Gemeinde, in welcher Claude Gerard Schulmeiſter war, geſchrieben.
„.. Mit Einem Worte, es iſt unerträglich ..


