Eilftes Sapitel.
Die Zögerung.
Ich weiß nicht, wie lange ich in dieſe Art von Ver⸗ nichtung verſenkt blieb, wo ich nichts mehr dachte, nichts mehr ſah; als ich aber wieder zu mir ſelbſt kam, war es finſtre Nacht, und der Mond untergegangen. Ich ſam⸗ melte meine Erinnerungen. Die drei Geldſtuͤcke und der kleine blutige Shawl, die ich wieder neben mir fand, riefen mir die Wirklichkeit zuruͤck.
Was nun thun? wozu mich entſchließen?
Den Tag erwarten, um Basquine und Bamboche auf⸗ zuſuchen? Wie konnte ich hoffen, ſie zu finden? Nach welcher Seite hin mich dabei wenden? Und dieſes friſchver⸗ goßne Blut... war es Basquinens, war es Bamboche's Blut? Wenn eins davon ſchwer verwundet, vielleicht ſogar getödtet worden, wohin hatte ſich das andere gefluͤchtet? In
welches Aſpl war der Verwundete gebracht worden? Wo hatte man den Leichnam verborgen?


