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daß man mich beſtohlen hat .. . dies waͤre, wenn ich Dich feſtnehmen ließe .. Dich .. den Mitgenoſſen des Dieb⸗ ſtahls.“
Hier ſchwieg Claude Gerard einige Secunden, ohne mich mit ſeinen Blicken zu verlaſſen. Seine Drohung, die, wie ich ſpäter erfuhr, nur eine Pruͤfung war, machte mich erbeben.
„Du fuͤrchteſt Dich, feſtgenommen zu werden?“ fragte er.
„Allein feſtgenommen zu werden, ja! .. weil im Ge⸗ fängniſſe ich fuͤr immer von meinen Kameraden getrennt ſein wurde, und lieber erſchoſſen werden möchte, als ſie nie wieder zu ſehen.“
„Deine Kameraden, das ſind die mich beſtohlen haben? Du liebſt ſie alſo woll ſehr?“
„Ja, oh ja! ich li.be ſie ſehr!“ antwortete ich, mit Thraͤnen in den Augen.
„Ich glaube daß Du die Wahrheit ſagſt ... und das zeigt bei Dir ein gutes Herz an ... Wie kannſt Du aber Spitzbuben lieben, elende Menſchen, die ohnſtreitig Deine Kindheit gemißbraucht haben, um Dich zu ihrem Mit⸗ genoſſen zu machen?“
Ich antwortete nicht. Ich hielt es fuͤr klug und ge⸗ wandt zu verbergen, daß meine Mitgenoſſen in meinem Al⸗ ter ſtuͤnden, keine nähere Auskunft uͤber Basquine und Bamboche zu geben und Claude Gerard im Irrthum zu laſſen.


