Teil eines Werkes 
3. Band (1847)
Entstehung
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ziehen, weil Du jetzt ſo glücklich biſt, und mich Bruder nennſt?“

„Ja, ja, mein Bruder!. .. mein einziger und wahrer Bruder.. fur immer!“ fluͤſterte Bamboche mit einer Stimme, die das Gepräge unausſprechlichen Gluͤckes trug.

Seit dieſem Tage ſind Bamboche und ich viel älter geworden, wir ſind uns in verſchiednen, ungluͤcklichen, furch⸗

terlichen Lagen begegnet, aber nie haben wir unſre Thraͤnen

zuruͤckhalten können, wenn wir dieſer Scene unſrer Kind⸗ heit gedachten.

Einige Tage nach dieſer Unterredung war Bamboche vollkommen wieder hergeſtellt.

Eines Morgens, es war finſtres, ſturmiſches Wetter, (ich weiß ſelbſt nicht, weßhalb dieſer Umſtand mir auffiel,) fuͤhrte ich meinen Freund zum erſten Male in Basquinens Kammer.

Trotz der aufrichtigen Freude, welche Bamboche's Gluͤck

mir verurſachte, zog ſich doch in dem Augenblicke, wo wir in dieſes elende Gemach traten, mein Herz zuſammen, als wollte es brechen.

Ohnſtreitig hatte ich inſtinktmaͤßig die Ahnung, daß von dieſem Tage, dieſem Augenblicke an unſeligerweiſe das Schickſal dieſes unglůcklichen Kindes entſchieden ſei, und ich unwillkuͤrlich, unbefangen, eines der Werkzeuge dieſes

Schickſals.