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„Sie haben nicht einmal eine Kapelle darin, die Heiden!“ bemerkte der Tenoriſt. „Der Herr Pfarrer hat ſie verflucht.“
„Warum ſollen ſie in einem Palaſt wohnen und wir in Hundeſtällen?“
Das Wieſelgeſicht ſchrie abermals drein: „Die Arbeiter Hardy's behaupten, Hundeſtälle wären noch zu gut für Hundepack wie ihr!“
„Ja! ja, ſie haben's geſagt!“
„Alles wird bei ihnen klein geſchlagen!“
„Das Haus wird zu den Fenſtern herausgeworfen.“
„Die Fabrikratten,“ rief die Lange Zwiebel, „ſpielen die Zieraffen. Erſt ſollen ſie ſingen, dann tanzen, und dazu ſoll ihnen der Takt mit Steinen auf dem Kopfgeſchlagen werden.“
Der Steinbrecher erhob abermals ſeine gebietende Stimme und rief: „Wölfe! noch eine Ladung. Kommen darauf die Freſſer nicht herans, ſo brechen wir die Thür ein.“
Die Streitluſt des Haufens äußerte ſich in wildem Geheul. Die Stimme des Steinbrechers übertönte es mit dem Ruf:
„Achtung! — — Wölfe! — — Stein — in Hand! — — auf einen Schlag! — — Fertig?“
„Jol jul⸗
„T an! — Feuer!“
Ein zweiter Steinhagel ſchlug wider die Feldſeite des Gemeinſchaftshauſes. Die noch übrigen Fenſter zerbrachen, und mit dem Klirren derſelben vermiſchte ſich der Ruf: „Krieg und Tod den Freſſern!“
Das Geſchrei ward noch toller, als die Angreifer durch die zerbrochenen Fenſter Weiber bemerkten, die entſetzt hin und her liefen, und von denen einige Kinder flüchteten, an⸗ dere die Hände über dem Kopf zuſammenſchlugen und um Hülfe riefen, während die Muthigſten ſich zu den Fenſtern herauslehnten, um die Läden zu ſchließen.
„Aha! die Ameiſen ziehen aus!“ rief die Lange Zwiebel. Sie bückte ſich, hob einen Stein auf und ſagte: „Ich will ihnen helfen.“
Mit ſtarker, ſicherer Hand ſchleuderte ſie den Stein und traf eine Perſon, welche, über die Fenſterſchwelle gebeugt, einen Laden zuzuziehen ſuchte.
„Ins Schwarze geſchoſſen!“ rief die ſcheußliche Here.
„Zwiebel, Du machſt, daß ihnen die Augen übergehen!“ rief eine Stimme.


