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brochen durch einen Lärm vor der Thür. Die Thür fuhr auf, und eine ältliche Frau drängte ſich herein, indem ſie einen Bedienten zurückſtieß und rief: „Ich muß augenblicklich mit ihm ſprechen!“
Die Stimme und der Anblick dieſer bleichen, verweinten Frau ließ den Fabrikanten Rodin, den Herrn von Bleſſac und den Verrath vergeſſen. Er fuhr zurück und rief: „Frau Dupare! Sie hier? Was iſt vorgefallen?“
„Ach! ein großes Unglück!“
„Margarete?“ rief Hardy entſetzt.
„Sie iſt abgereiſt.“
„Abgereiſt!“ Der Fabrikant ſtand da, als ob der Blitz vor ſeinen Füßen eingeſchlagen hätte.
„Alles iſt entdeckt?“ ſeufzte die Frau. „Vor drei Tagen hat Ihre Mutter ſie mitgenommen.“
„Abgereiſt? Margarete? — — Es iſt nicht wahr!“ Und ohne weiter zu hören, lief er zum Hauſe hinaus in die Re⸗ miſe, ſprang in ſeinen Wagen, der mit Poſtpferden beſpannt für den Herrn von Bleſſac bereit ſtand und rief dem Poſt⸗ knecht zu: „Nach Paris im geſtreckten Galopp!“


