Teil eines Werkes 
6. Band (1844)
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floſſen ſonach in dieſer kleinen Welt, die von Dank und Ach tung gegen ihn erfüllt war, und welche er ſo zu ſagen nach ſeinem Bild geſchaffen hatte, um in derſelben eine Zuflucht vor den verabſcheuten Wirklichkeiten der übrigen Welt zu finden und nur von guten, verſtändigen, glücklichen Weſen umgeben zu ſeyn, die fähig wären, den, ſein innnerſtes Leben ausmachenden edlen Gedanken zu entſprechen.

Somit hatte Herr Hardy nach manchem Kummer im rei⸗ fen Mannesalter, im Beſitz eines vertrauten Freundes, einer theuren Geliebten und der begeiſterten Anhänglichkeit ſeiner Arbeiter, zu der Zeit unſerer Erzählung alles Glück erlangt, auf welches er nach dem Tod ſeiner Mutter Anſpruch machen konnte.

Jener Buſenfreund, Herr von Bleſſac, war lange der Prüderlichen Zuneigung Hardy's würdig geweſen. Wir wiſſen, durch welches teufliſche Mittel die Jeſuiten Aigrigny und Rodin ihn aus einem aufrichtigen Freund in ein Wertzeug ihrer Ränke verwandelt hatten.

Hardy und ſein Begleiter waren ausgeſtiegen und hatten ſich in das Geſellſchaftszimmer des Herrſchaftshauſes neben der Fabrik begeben. Etwas erkältet von der ſcharfen Nord⸗ luft wärmten ſie ſich an dem im Kamin lodernden Feuer.

„Lieber Marcell,“ ſagte Hardy lächelnd zu Bleſſac, „ich fange wirklich an, alt zu werden. Ich fühle immer mehr das

Bedürfniß zu Hauſe zu ſeyn. Es wird mir peinlich, aus meiner Gewohnheit herauszukommen, und ich verwünſche Alles, was mich nöthigt, aus dieſem Winkel der Erde herauszugehen.“

Eine leichte Röthe ſtieg im Geſicht Bleſſac's auf. „Lieber Freund,“ erwiderte er, „wenn ich bedenke, daß Sie vor eini⸗ ger Zeit die lange Reiſe um meinetwillen gemacht haben — —!“

„Ei, lieber Marcell,“ erwiderte Hardy, „dafür haben Sie mich auch auf einem Ausflug begleitet, der ohne Sie eben ſo langweilig geweſen ſeyn würde, wie er in der That an⸗

genehm geweſen iſt.“

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