Teil eines Werkes 
6. Band (1844)
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— 279 — „ chenſchaft zu geben hat pon ihren Seelen, und der in dieſem Bewußtſeyn ſeine Arbeiter oder vielmehr ſeine

Brüder, wie er ſie nennt, in Allem auf den beſten Weg führt, in ihnen Luſt an Kenntniß und Kunſt erweckt, der endlich macht, daß ſie ſich glücklich und ſtolz fühlen in einem Lebens⸗ verhältniß, welches für Andere eine Quelle des Jammers und der Verzweiflung iſt, — denken Sie ſich, Angela, einen ſolchen Menſchen und Sie haben das Bild des — — Bei Gott! da ſehen Sie ihn! Er hätte in keinem glücklicheren Augenblick kommen können, als jetzt, wo ich einen Segen über ihn ſpreche. Das iſt Herr Hardy.“

„Mit dankbar gefalteten Händen ſollte man ihn empfan⸗ gen,“ ſagte Angela, Thränen der Rührung abwiſchend. Eine Poſtkutſche fuhr in den Hof, und darin ſaß Herr Hardy an der Seite eines Freundes.

Nun noch einige Worte über die von Agricola beſprochene

3 Frage der Organiſation der Arbeit, auf die wir vor dem Schluß dieſes Buches nochmals zurückkommen werden.

Trotz den mehr oder minder officiellen Reden mehr oder

minder ernſter*) Leute über das zunehmende Gedei⸗

hen des Landes ſteht es feſt, daß die arbeitenden Klaſſen

1 der Geſellſchaft noch nie in einem jämmerlicheren Zuſtand geweſen ſind, weil noch nie der Lohn weniger im Verhält⸗ . niß geſtanden hat zu den mehr als beſcheidenen Bedürfniſſen der Arbeiter.

Ein unwiderſprechlicher Beweis dieſer Behauptung iſt das nicht genug zu lobende wachſende Streben der reicheren Klaſſen, den ſo ſchwer Bedrängten zu Hülfe zu kommen. Die Zufluchtshäuſer für arme Kinder und andere milden Stiftungen beweiſen, daß die Glücklichen dieſer Welt, unge⸗ achtet der officiellen Zuſicherungen über das allgemeine Ge⸗

*) Mit dieſem Wort ſcheint einiger Mißbrauch getrieben zu werden.