Teil eines Werkes 
6. Band (1844)
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ſammengelegt und jeder erhält mehr und beſſeres, als wenn er ſeine Einlage außer den Gemeinſchaft verzehrte. Wenn nun meine 260 Arbeiter, anſtatt 260 elende Küchen zu haben, zuſammenträten, um nur eine, in Folge von Er⸗ ſparungen aller Art ſehr gute Küche zu haben, ſo wäre der Vortheil groß für mich und groß für ſte. Zwei oder vrei Haushälterinnen täglich, denen Kinder zur Hand gingen, würden hinreichen zur Bereitung der Mahlzeiten. Anſtatt Holz und Kohlen im Kleinen zu kaufen und zum doppelten Preis ſeines Werthes, ⁵) würden meine Arbeiter unter mei— ner Bürgſchaft (wogegen ich durch ihren Arbeitslohn gedeckt wäre) große Anſchaffungen von Holz und Kohleu machen. Eben ſo würden ſie Mehl, Butter, Oel, Wein u. ſ. w. im Großen aus der erſten Hand kaufen. Eine Flaſche unver⸗ fälſchten Weines würde ſie ſo auf drei bis vier Sous zu ſtehen kommen, während ſie jetzt für ein giftiges Gebräu zwölf bis fünfzehn Sous bezahlen. Jede Woche könnten die Arbeiter einen lebendigen Ochſen und einige Hämmel kaufen. Die Haushälterinnen könnten das Brod backen, wie es auf dem Land geſchieht. Kurz, mit Ordnung und Sparſamkeit könz⸗ ten auf dieſe Weiſe meine Arbeiter für 20 — 25 Sous täglich eine geſunde, ſchmackhafte und reichliche Nahrung haben.“

„Jetzt begreif ich Alles!“ ſagte Angela.

„Laſſen wir den herzloſen Speeculanten weiter reden. Meine Arbeiter wären alſo in guten, warmen Wohnungen unterge⸗ bracht und würden gut geſpeiſt. Haben ſie dabei auch noch eine warme Kleidung, ſo iſt aufs Beßte für ihre Geſundheit geſorgt, und von der Geſundheit hängt die Arbeit ab. Zu dem Ende ſoll die Gemeinſchaft im Großen zum Fabrikpreis tüchtiges Tuch und gute ſtarke Leinwand kaufen. Ein Theil von den Weibern der Arbeiter kann die Kleider ſo gut machen wie Schneider. Ihre Schuhe und Kopfbedeckungen können ſie

— * Siehe die Anmerkungen am Schluß des Bandes. 8