Franken Miethe zu entrichten haben. Das macht zuſammen über 50,000 Franken: die Zinſen von einer Million.“
„Bei Gott! ich hätte nicht gedacht, daß ſo unbedeutende Miethen zuſammen eine ſolche Summe geben könnten.
„Alſo fünfzigtauſend Franken jährlich, ſo viel wie nur der Beſitzer mehrer Millionen verwohnen kann. Nun ſpricht unſer Speculant weiter: Um meine Arbeiter dahin zu brin⸗ gen, daß ſie von Paris wegziehen, will ich ihnen große Vor⸗ theile anbieten. Sie ſollen die Hälfte ihrer bisherigen Mie⸗ the zahlen, und ſtatt ungeſunder Wohnungen ſollen ſie ge⸗ räumige, luftige, ſonnige, leicht zu heizende und wohlfeil be⸗ leuchtete Zimmer haben. Bezahlen mir 146 Haushaltungen jede 125, und 115 Unverheirathete jeder 75 Franken, ſo ziehe ich im Ganzen jährlich über 26,000 Franken. Ein Gebäude zur Unterbringung dieſer Leute koſtet mich höchſtens 500,000 Franken. ¹) Vermiethe ich es an ſie, ſo trägt mir das Ka⸗ pital fünf Procent, und dieſe Zinſen ſind mir durch den Ar⸗ beitslohn, den ich in Händen habe, geſichert.“
„Ah! jetzt ſehe ich wie zuweilen ein Geldvortheil dabei ſeyn kann, etwas Gutes zu thun.“
„Und ich bin überzeugt, daß mit Ehrlichkeit betriebene Ge⸗ ſchäfte am Ende faſt immer gut ſind. Aber um wieder auf unſeren Speculanten zurückzukommen — er ſagt: Nun hab' ich meine Arbeiter vor der Thür der Fabrit. Sie haben gute, warme Wohnungen und kommen immer kräftig in die Werkſtätte. — Nun weiter. Der engliſche Arbeiter, welcher gutes Rindfleich ißt und kräftiges Bier trinkt, arbeitet zwei⸗ mal ſo viel als der franzöſiſche, welcher eine mehr ſchwä⸗ chende als ſtärkende Nahrung aus vergifteten Speiſen zieht. ⁵) Meine Arbeiter würden alſo viel mehr leiſten, wenn ſie beſſer genährt wären. Wie iſt das aber anzuſtellen, ohne daß ich das Meinige dabei zuſetze? — Halt! In den Kaſernen, in
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*, ²) Siehe die Anmerkungen am Schluß des Bandes.
den Erziehungsanſtalten und ſelbſt in Gefängniſſen wird zu⸗
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