Teil eines Werkes 
6. Band (1844)
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haus von dem Garten trennte. Ein Windſtoß tru Ferne den Klang von Trompeten und von

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Ich glaube es gern. Wer hier wohnt, iſt glücklich zu preiſen. Hier iſt nichts als Luſt; denn die Arbeit, ſo mit Erholung gewürzt, wird zur Luſt.“

„Leider gibt es auch hier Thränen und Schmerzen, be⸗ merkte Agricola. „Sehen Sie dort den abgeſonderten ſon⸗ nigen Bau?“

„Ja. Was iſt das?“

„Das iſt unſer Krankenſaal. Glücklicher Weiſe macht un⸗ ſere geſunde Lebensweiſe, daß er ſekten ganz beſetzt iſt. Mit einem kleinen jährlichen Beitrag halten wir einen guten Arzt,

und aus einer Hülfskaſſe empfängt jeder Kranke zwei Drittel ſeines Taglohns.“

„Alles ganz vortrefflich. — Und dort unten auf der an⸗ dern Seite des Raſenplatzes 2

„Das iſt das Waſchhaus und das Spülhaus dem Waſſer, kalt und warm. Unter dieſem Dach iſt der Trockenplatz. Dort weiter hinten ſind die Ställe und Heu⸗ böden für die in der Fabrik verwendeten Pferde.“

„Aber Sie vergeſſen ja, mir das Geheimniß aller dieſer

mit fließen⸗

Wunderwerke zu verrathen.“

„In zehn Minuten werden Sie es begriffen haben.

Die Neugier Angela's konnte für jetzt nicht befriedigt wer⸗ den. Als Agricola die letzten Worte ſprach, befand er ſich mit dem Mädchen an einer Lattenverzäunung, welche den Baumgang zwiſchen den Werkſtätten und dem Gemeinſchafts⸗ gaus der

Kriegsmuſik herbei. Man vernahm den raſchen Bufſchlag von zwei Pferden, die herangeſprengt kamen, und bald erblickten unſere beiden jun⸗ gen Leute auf einem ſchönen Rappen mit langem Schweif und mit karmeſinrother Schabracke einen General in blauer goldgeſtickter Uniform, weißen Hoſen und Steiſſtiefeln. Er trug Epauletten mit vier ſilbernen Sternen⸗ und über der

rechten Schulter das groß rothe Vand Ehrenlegion.