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Großen unmittelbar in den Fabriken ankaufte. Agricola ging durch jene Werkſtätte, einen im Sommer wohl gelüfteten *), im Winter gut gewärmten Saal mit der Ausſicht auf den Garten und klopfte an der Thür der Mutter Angela's.
Einige Worte über dieſe im erſten Stockwerk auf der Oſt⸗ ſeite gelegene Wohnung mit der Ausſicht auf den Garten werden einer Vorſtellung von den Familienwohnungen in der Gemeinſchaft geben, deren Miethe nicht mehr als 125 Fran⸗ ken jährlich koſtete. Vom Gang kam man in ein kleines Vorgemach und aus dieſem in ein großes Zimmer. Auf jeder Seite neben letzterem befand ſich ein kleineres Zimmer, beſtimmt zu Schlafgemächern für die erwachſenen Kinder. Die jüngeren Knaben und Mädchen waren des Nachts in zwei Schlafſälen vereinigt, wie es in Erziehungsanſtalten der Fall iſt, und jede Nacht führten zwei Familienväter und zwei Familienmütter die Aufſicht in dieſen Schlafſälen. Die Woh⸗ nung der Familie Bertin hatte ſo wenig wie die der übrigen eine Küche und was dazu gehört. Die Bereitung der Spei⸗ ſen fand im Großen und gemeinſchaftlich ſtatt in einem ab⸗ geſonderten Theil des Ghäudes. Dadurch ward es leicht, die Wohnungen überaus ſauber zu halten. Ein ziemlich großer Teppich, ein guter Seſſel, hübſches Porcelan auf einem Geſtell von gebohntem weißen Holz, mehre Kupferſtiche an den Wänden, eine Stutzuhr von vergoldetem Meſſing, endlich ein Bett, eine Kommode und ein Schreibtiſch von Mahagony bezeugten, daß die Miethsleute etwas mehr als das Noth⸗ dürftige hatten.
Angela, welche man jetzt die Braut Agricola's nennen konnte, rechtfertigte in allen Stücken die einnehmende Schil⸗ derung, welche der junge Schmied in ſeinem Geſpräch mit der Mayeur von ihr gemacht hatte. Sie war höchſtens ſieb⸗ zehn Jahr alt. In einfacher netter Kleidung ſaß ſie neben ihrer Mutter. Beim Eintritt Agricola's erröthete ſie ein wenig.
9 Siehe die Anmerkungen am Schluß des Bandes.


