Teil eines Werkes 
6. Band (1844)
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Sarems, bevölkert mit freien und

ſtolzen Frauen, welche die glückliche Liebe zu Ihren Sklavinnen machte. Sie ſind bis⸗

her rein und enthaltſam geweſen. Für Sie

der Welt, und es wird für Sie nur glühend tende Blicke geben.“

Dſchalma hörte dem Würger mit Beg erde zu druck ſeiner Züge hatte ſich völlig verändert. rn mehr der ſchwermüthige träumeriſche Jüngling, wel heilige Andenken an ſeine Mutter und welcher nur im Thau des Himmels u Blumen entſprechende Bilder d

Liebe fand. Es war auch nicht ehr der junge Mann, wel⸗ cher in züchtiger Gluth erröthete bei der Vorſtellung erlaubter Luſt einer ehelichen Verbindung. Die Lockungen Faringhea's hatten plötzlich ein verborgenes Feuer zum Ausbruch gebracht. Dſchalma's Geſicht glühte. Seine bald trüben bald funkeln⸗ den Augen und das hörbare Athemholen in ſeiner Bruſt verriethen das Wallen ſeines Blutes und die Gluth ſeiner

Leidenſchaften, die um ſo gewaltiger tobten, je mehr ſie bis⸗

her im Zaum gehalten worden waren. Er ſprang auf von dem Divan wie ein junger Tiger, faßte den Würger an der ehle und rief: „Deine Worte ſind ein brennendes Gift!“

Faringhea regte ſich nicht und ſagte gelaſſen: „Gnädiger

err, Ihr Sklave iſt Ihr Sklave!“

Dieſe Demuth beſänftigte den Königsſohn.

„Mein Leben gehört Ihnen,“ fuhr der Meſtize fort.

Dſchalma ſtieß ihn zurück und rief: „Ich gehöre Dir als Sklave! Eben habe ich an Deinen Lippen gehangen und Deine gefährlichen Lügen verſchlungen!“ „Lügen, gnädiger Herr? Erſche dieſen Frauen ſtätigen.“

ele ſchwebte, und im Kelch der von ihm gedachten keuſchen

inen Sie nur Worte

gibt es kein

, er glühende, herrliche Sohn unſeres Vater⸗ iebe, der Stolz, der Abgott dieſer

Frauen werden, welche verführeriſcher ſind, als alle andern in

und ſchmach⸗

chem das

. „ einmal vop— — und Ihre Blicke werden meine