Teil eines Werkes 
6. Band (1844)
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weſen, wie ich gehofft hatte. Der Abbé Aigrign iſt entlarvt worden, — Sie, werthes Fräulein, ſind frei, — Sie, wackerer Kriegsmann, haben Ihr Kreuz wiedergefunden, — der Ma⸗ veur iſt eine Beſchützerin geſichert, — und der Herr Mar⸗ ſchall umarmt ſeine Kinder. Ich habe einigen Antheil an all dieſen Freuden, und dieſer Antheil iſt ſchön. Mein Herz iſt zufrieden Auf' Wiederſehen, liebe Freunde.“

Bei winkte Rodin Adrianen, der Mayeur

— dem Sol ten freundlich zu, deutete mit einem Blick des

* Entzückens auf

blieb Allen, w 8 A

den Marſchall und verſchwand. Peter Simon um ihn her vorging fremd, während er da

ſaß und ſeine Ichthr, die er in ſeine Arme geſchloſſen hatte,

mit Thränen unh üſſin bedeckte.

Eine Stunde ſach dieſem Auftritt hatten Adriana und die

Mayeur, det Matſchall Simon mit ſeinen Töchtern und Da⸗

gobert das Haus des Doctor Baleinier verlaſſen.

Zdu ieſer Epiſode noch zwei Worte Nutzan⸗

wendung in Bezug auf Irren häuſer und Klöſter.

7 Wir haben geſagt und wir wiederholen es die Geſetzge⸗ bung in Betreff der Irrenhäuſer ſcheint uns ungenügend. Thatſachen, die kürzlich vor Gericht angebracht worden ſind, und andere bedenkliche Thatſachen, die man uns mitgetheilt hat, ſcheinen uns dieſe Unvollſtändigkeit augenſcheinlich zu beweiſen.

Allerdings iſt den Gerichtsperſonen völlig freie Hand ge⸗ laſſen, die Irrenhäuſer zu beſuchen. Dieſer Beſuch iſt ihnen ſogar anempfohlen. Aber wir wiſſen aus guter Qu ele, daß die vielen und ſteten Beſchäftigungen dieſer Männer, deren Perſonenſtand oft in keinem Verhältniß ſteht mit den ihnen obliegenden Arbeiten, dieſe Beſuche ſelten und ſomit den Erfolg derſelben nichtig machen. Darum ſcheint es uns nützlich, wenigſtens halbmonatliche Inſpectionen eigends zur Beaufſichtigung der Irrenhäuſer zu begründen. Dieſe In⸗ ſpectionen könnten beſtehen aus einem Arzt und

einer Ge⸗