er auf den Marſcha
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Beichtvater den Kopf verdrehen und ſich weiß machen laſſen, die Kinder wären in einem Kloſter beſſer aufgehoben als bei uns. Sie hat zugegeben, daß ſie in das Kloſter gebracht wurden. Und jetzt heißt es im Kloſter, man wiſſe nicht, wo ſie ſeyen. Nun wiſſen Sie die Wahrheit. Machen Sie mit mir, was Sie wollen. Ich kann nur ſchweigen und dulden.“
„Das iſt ja niederträchtig!“ rief der Marſchall, mit ver⸗ zweifeltem Unwillen auf Dagobert deutend. „Wem ſoll man noch trauen, wenn Dieſer mich hintergangen hat!“
„Machen Sie ihm keine Vorwürfe;“ wiederholte Adriana mit Nachdruck. „Glauben Sie ihm nicht. Er hat ſein Leben darat gewagt und ſeine Ehre, um Ihre Kinder aus dem Kloſter herauszureißen. Und er iſt nicht der Einzige, dem dieſer Verſuch mißlungen iſt. Eben noch hat ein Richter un⸗ geachtet ſeiner Amtsgewalt eben ſo wenig ausgerichtet. Die entſchiedene Sprache, welche er gegen die Oberin geführt, und die Nachforſchungen, die er im Kloſter angeſtellt hat, ſind erfolglos geweſen. Die Kinder haben ſich bis jetzt noch nicht gefunden.“
„Wo iſt denn dieß Kloſter?“ rief der Marſchall, mit bleichem und verſtörtem Antlitz ſich aufrichtend. „Wo iſt dieß Kloſter? Wiſſen denn dieſe Menſchen nicht, was das heißt ein Vater, dem man ſeine Kinder entführt?“
In dem Augenblick, wo der Marſchall, gegen Dagobert gewendet, dieſe Worte ausſprach, erſchien in der offen geblie⸗ benen Thür Rodin mit Roſa und Blanca an der Hand. Er bebte vor Ueberraſchung, als er den Ausruf des Generals hörte, und alsbald ſtrahlte hölliſche Freude auf ſeinem Sa⸗ tansangeſicht. So in dem paſſendſten Augenblick den Mar⸗ ſchall Simon anzutreffen, das ging über ſeine Erwartung.
Adriane war die Erſte, welche das Erſcheinen des Jeſuiten gewahr wurde. Sie eilte auf ihn zu und rief: „O, ich habe
mich nicht geirrt? Unſer Schutzgeiſt! — immer! — immer!
„Liebe Kinder,“ flüſterte Rodin den Mädchen zu, indem
ll deutete, „das iſt Ihr Vater.“


