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Wort ſie in das Nichts zurückwirft, aus welchem ſie allein dieſelben zu ziehen vermochte!?“
„Um Gotteswillen!“ ſagte Adriana. „Was iſt denn das . für eine furchtbare Verbindung? Noch nie habe ich von ihr ßü ſprechen hören.“
„Ich glaube es,“ erwiderte Rodin. „Und doch, werthes Fräulein, bin ich höchlich erſtaunt über Ihre Unwiſſenheit in dieſer Beziehung.“
„Und woher dieß Erſtaunen?“ fragte Adriana.
„Weil Sie lange mit Ihrer Tante zuſammen gelebt und oft den Abbé Aigrigny geſehen haben.“
„Ich habe bei meiner Tante gewohnt, aber ich habe nicht mit ihr zuſammen gelebt,“ erwiderte Adriana. „In allen möglichen Beziehungen hat ſie mir einen gerechten Wider⸗ willen eingeflößt.“
„Es iſt wahr, meine Bemerkung war nicht richtig. Gerade in ihrem Hauſe und zumal vor Ihnen mußte man mehr als irgendwo anders über dieſe Verbindung ſchweigen. Aber mittels dieſer Verbindung hat die Fürſtin unter der vorigen „ Regierung einen ſo furchtbaren Einfluß geübt. Und die Mitwirkung dieſer Verbindung iſt es, welche den Abbé Aigrigny zu einém ſo gefährlichen Menſchen macht. Durch ſie konnte er die verſchiedenen Glieder Ihrer Familie im Auge behalten, verfolgen und erreichen — die in Sibirien, wie die in Hin⸗ terindien und die in den Gebirgen von Amerika. Wie ich Ihnen vorhin geſagt habe, durch Zufall bin ich vorgeſtern, als ich die Papiere des Abbé Aigrigny durchſah, auf die Spur gebracht und endlich überzeugt worden von ſeiner Be⸗ theiligung bei dieſer Geſellſchaft, deren gefährlichſtes und fähigſtes Haupt er iſt.“
„Aber der Name, der Name dieſer Geſellſchaft?“ ſagte Adriana.
„Ihr Name — —“ begann Rodin und hielt inne.
„Ihr Name?“ widerholte Adriana, eben ſo geſpannt wie Dagobert und die Mayeux.


