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Ihnen etwas davon geſagt?“
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„bei dem Gedanken, daß bald vielleicht der Marquis den Mar⸗ ſchall perſönlich ſich gegenüber ſehen wird.“
„Ich zittere weder für die Feigen noch für die Verräther,“ erwiderte Rodin. „Wenn der Herr Marſchall zurückkommt — —“ Er ſchwieg einige Augenblicke und fuhr dann fort: „Der Herr Marſchall erzeige mir die Ehre, mich zu ver⸗ nehmen, und er ſoll vollkommenen Aufſchluß erhalten über das Thun des Abbé Aigrigny. Der Herr Marſchall ſoll er⸗ fahren, daß ſeine beſten Freunde eben ſo wohl, wie er ſelber die Zielſcheibe des Haſſes dieſes gefährlichen Menſchen ſind.“
„Wie ſo?“ fragte Dagobert.
„Ei, Sie ſelber ſind ja ein Beweis für meine Behaup⸗ tung,“ erwiderte Rodin. —
„Ich?“ . —
„Meinen Sie, der bloße Zufall habe den Auftritt in der Herberge zum Weißen Falken herbeigeführt?“
Dagobert ſah den Jeſuiten verdutzt an und rief: „Wer hat
Rodin, ohne nuf dieſe Frage zu achten, fuhr fort: „Ent⸗ weder mußten Sie die Herausforderung Morok's annehmen — und dann wären Sie in einen Hinterhalt gefallen — oder Sie mußten dieſelbe zurückweiſen — und dann war dar⸗ auf gerechnet, daß Sie wegen mangelnder Papiere verhaftet würden. Der letztere Fall iſt eingetreten. Sie ſind als Landſtreicher mit den armen Waiſen ins Gefängniß geworfen worden. Wiſſen Sie jetzt, was der Zweck dieſer Gewaltthat war? Sie zu hindern, am 13. Februar hier zu ſeyn.“
„Nein!“ rief Adriana, „je länger ich Ihnen zuhöre, deſto mehr erſchrecke ich über die Verwegenheit des Abbé Aigrigny und über den Umfang der ihm zu Gebote ſtehenden Mittel. Wahrhaftig, wenn Ihre Worte nicht vollen Glauben ver⸗ dienten — —“
„So würden Sie daran zweifeln,“ ergänzte Dagobert. „Es geht Ihnen wie mir. Ich kann nicht glauben, daß dieſer Renegat, ſo ſchlecht er anch iſt, im Einverſtändniß ſeyn
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