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Gärtner erkannt werden, und dieß Wiedererkennen möchte durch Ihren Streich von vorgeſtriger Nacht gefährlich werden.“
„Ach!“ rief Adriana ängſtlich, „da füällt mir ein, der Doctor Baleinier weiß Alles. Er hat mir gedroht, den Herrn Baudoin und ſeinen Sohn anzuzeigen, wenn ich klagte.“
„Seyn Sie unbeſorgt,“ erwiderte Rodin. „An Ihnen iſt es jetzt, Bedingungen vorzuſchreiben. Verlaſſen Sie ſich anf mich. — Was Sie betrifft, lieber Mann,“ ſagte er zu Dago-
bert, „Ihre Qualen haben jetzt ein Ende.“
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„Ja,“ bekräftigte Adriana. „Ein Gerichtsbeamter voll Rechtlichkeit uud Wohlwollen iſt in das Kloſter gegangen, um die Töchter des Marſchalls Simon abzuholen. Er wird ſie bald hieher bringen. Aber wie ich hat er gemeint, es ſey beſſer, die Kinder wohnten bei mir. Ich kann dieß in⸗ deſſen nicht verfügen ohne Ihre Zuſtimmung, denn Ihnen ſind die Waiſen von Ihrer Mutter anvertraut worden.“
„Sie, Fräulein,“ antwortete Dagobert, „wollen ihnen dieſe Mutter erſetzen. Ich kann Ihnen dafür nur herzlich danken in meinem Namen und im Namen der Kinder. Nur muß ich darauf beſtehen, daß ich Tag und Nacht die Thür ihres
Zimmers nicht verlaſſe, denn ich habe theures Lehrgeld be⸗
zahlt. Wenn Sie mit ihnen ausgehen, werden Sie mir er⸗ lauben, daß ich einige Schritt hinter Ihnen hergehe, ohne ſie aus den Augen zu verlieren, gerade wie Freudenſtörer thun würde, welcher ſich als beſſerer Wächter bewährt hat, denn ich. Iſt einmal der Marſchall angekommen — und das kann jeden Tag geſchehen, dann wird die Conſigne aufge⸗ hoben. Gott gebe, daß er bald komme!“
„Ja,“ ſagte Rodin mit feſter Stimme, „Gott gebe, daß er bald komme. Er wird von dem Abbé Aigrigny ſchreckliche Rechenſchaft zu fordern haben für die Verfolgung ſeiner Töchter. Und zudem weiß der Herr Marſchall noch nicht Alles.“ *
„Zittern Sie nicht für den Renegaten? “ fragte Dagobert


