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ſchall zu Paris ankommen könnte. „Hinaus!“ rief er, „denn wäre das Fräulein nicht hier, ſo würde ich wenigſtens an Einem meine Rache gekühlt haben.“
Rodin gab dem Fräulein einen Wink des Einverſtänd⸗ niſſes, näherte ſich ihr behutſam, deutete auf Dagobert mit einer Gebärde rührenden Mitleids und ſagte: „Ich will denn hinausgehen, lieber Mann, um ſo williger, da ich eben im Begriff war, wegzugehen, als Sie hereinkamen.“ Dann trat er ganz nahe zu Adriana und flüſterte ihr zu „Der arme Soldat! Der Schmerz verwirrt ſeinen Verſtand. Er wäre unfähig mich anzuhören. Erklären Sie ihm Alles, werthes Fräulein, und dann wird er ſchön aufſitzen,“ fügte er mit ſchlauer Miene hinzu. Er ſuchte in ſeiner Rocktaſche, zog ein Päckchen heraus und reichte es dem Fräulein mit den Worten: „Einſtweilen geben Sie ihm das, werthes Fräulein. Das iſt meine Rache; ſie wird gut ſeyn.“
Adriana nahm das Päckchen und ſah den Jeſuiten mit Erſtaunen an. Dieſer legte den Zeigefinger auf ſeine Lippe, als wollte er dem Fräulein Stillſchweigen anempfehlen, ſchlich auf den Zehen rückwärts nach der Thür und deutete im Hinausgehen mitleidig auf Dagobert.
WDagobert ſtand mit verſchränkten Armen und geſenktem
Haupte da und blieb ſtumm bei dem Zuſpruch der Mayeur.
Nachdem Rodin hinausgegangen war, trat Adriana zu ihm und ſagte ihm mit ihrer ſanften Stimme im Ton tiefer Theilnahme: „Ihr ſo plötzliches Eintreten hat mich verhin⸗ dert, Ihnen eine Frage zu ſtellen, an deren Beantwortung mir viel gelegen iſt. Wie ſtehts mit Ihrer Wunde?“ „Ich dänke Ihnen, Fräulein,“ erwiderte Dagobert, ſich ſeinen peinlichen Gedanken entreißend. „Sie iſt unbedeutend, und ich habe keine Zeit, daran zu denken. Es iſt mir leid, daß ich in Ihrer Gegenwart ſo unartig geweſen bin und dieſen Schurken hinausgejagt habe. Aber beim Anblick dieſer Menſchen übermannt mich der Zorn und das Eingeweide dreht ſich in meinem Leib herum.“ „Sie haben zu übereilt den Mann beurthei hinausgegangen iſt.“
lt, der ſo eben


