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Glͤck ſtrahlend, warf ſich das junge Maͤdchen an den Hals
ihrer Mutter.
„Ja, ich glaube Dir, ich glaube Dir ſo gern!“ fuhr Raphaele fort. „Ja, Deine milden Worte haben Frieden, Vertrauen und Gluͤck in meine Seele gegoſſen, und dann bin ich ſo gluͤcklich, o tauſend Mal gluͤcklich, da ich höre, daß ich Dir ſo viel verdanke, da ich die neuen Opfer erfah⸗
ren, die Du mir gebracht haſt. Das legt mir ſo viele Ver⸗
pflichtungen auf, an Zaͤrtlichkeit und ..“
Ein beſcheidenes Klopfen an die Thuͤr des Zimmers der Miſtreß Wilſon, das vor dem ihrer Tochter lag, unter⸗ brach dieſes Geſpräch.
„Wer iſt da?“ fragte Miſtreß Wilſon, aus Raphaelens
Schlafzimmer tretend.
„Ich, gnädige Frau,“ antwortete hinter der Thuͤr die Stimme der Mademoiſelle Iſabeau.
„Was wollen Sie, Iſabeau?“
„Gnaädige Frau, hier iſt ein Brief vom Herrn Grafen
Duriveau. Es iſt ſehr dringend. Man wartet auf Ant⸗ wort.“
„Geben Sie,“ ſagte Miſtreß Wilſon, und öffnete ih⸗ rer Kammerfrau die Thuͤr; „ſehen Sie nach, ob nicht meine Tochter Ihrer bedarf.“
Waͤhrend ſich nun Mademoiſelle Iſcbenu zu Raphae⸗ len begab, entſiegelte Miſtreß Wilſon den Brief des Grafen.
„Das wußte ich voraus,“ ſagte ſie, waͤhrend e ihn


