Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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Hoffnung auf dieſes Gluͤck, Dein blindes Vertrauen in mein Wort, verurſachen Dir eine heilſame Kriſis: Du wirſt beſſer, lebſt wieder auf, biſt gerettet!... aber dieſes Verſprechen, das ich Dir im Wahnſinne des Schmerzes gab, mußte ich nun auch halten: ich mußte Dich mit Sci⸗ pio vereinen, oder Du fielſt zuruͤck in dieſen Abgrund des Schmerzes und des Todes, aus dem ich Dich wundervoll durch ein verwegenes Verſprechen geriſſen hatte. Acht . armer Engel, ich wußte nicht, wozu ich mich verpflichtet!“

„Wie?. meine Vermaͤhlung?“

„Höre!... Eine meiner Freundinnen kannte Scipio's Vater, den Grafen Duriveau genau. Nach einer langen Unterredung mit ihr, verließ ich ſie voll Verzweiflung. Deine Heirath war unmöglich, Herr Duriveau wollte da⸗ mals ſeinen Sohn mit einer Erbin von drei Millionen Vermogen und hoher Herkunft vermählen, und da ich mei⸗ ner Freundin bemerklich gemacht, daß wenigſtens Scipio's Einwilligung nothwendig.. .

„Weiter! liebe Mutter!“ rief Raphaele.

„Antwortete man mir, daß wenn ich Herrn Duriveau kennte, ich wiſſen wurde, daß fuͤr einen Mann von dieſem eiſernen Character etwas, das er gewollt, auch ſo gut wie ausgefuͤhrt ſei.“

„Alſo willigte doch Scipio in dieſe Vermählung,“ rief ſchmerzlich Raphaele. „Er hinterging damals ſchon!“

„Nein, nein, er hinterging Dich nicht; er wollte nur