Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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hen beſetzt war, unter denen ſich eine — aus⸗ zeichnete.

„Das Portefeuille . das ſein Vater . einmal hatte liegen laſſen,“ rief Mad. Perrine, „und das ſeine Briefe enthielt.. dieſe unſeligen Briefe .. . Und dann hier dieſe beiden kleinen Spindeln in Holz geſchnitzt . . . fuͤr mich, von dem armen Claude, dem beſten, dem unglucklichſten aller Menſchen .. O welch ein Gluͤck! meine geliebten Schätze, heilig eliquien, die ich ſo lange beweinte .. ich finde euch endlich wieder .

Und damit bedeckte Mad. Perrine dieſe Gegenſtände mit Thraͤnen und Kuͤſſen und einer fieberhaften, unſeligen Erregung, denn bald einten ſich krampfhafte Bewegungen mit ihrem Schluchzen.

„Dieſes hier . das kenne ich nicht „ das hat mir nicht angehoͤrt,“ ſagte ploͤtzlich Mad. Perrine.

Und damit ergriff ſie eine ziemlich ſchwere lederne Boͤrſe, welche, ohnſtreitig von der Feuchtigkeit verzehrt, un⸗ ter dem Gewicht ihres Inhalts zerriß. Eine große Wense Goldſtuͤcke fielen heraus.

„Gold!“ rief Mad. Perrine mit nůchſeein Staunen. Dann ſetzte ſie hinzu:

„Was iſt das fuͤr ein Pergament?“

In der That war an der Börſe ein vergelbtes und vom Deckel eines alten Buches abgeriſſenes — be⸗

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