Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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„Bruyère ... mein Kind ... ſprich doch!“ „Ich ſuche laͤngs des Gewölbes und uͤberall, Frau Perrine, und finde nichts,“ antwortete traurig das junge Maͤdchen. „Das wußte ich wohl ... armes Kind!“ entgegnete Mad. Perrine.

Dann horchte ſie nach der Seite hin, woher der Wind kam und ſetzte halb leis hinzu:

„Es iſt doch ſonderbar .. . man ſollte e es ſei der Galopp mehrer ſich nähernder Pferde.“

Von Neuem horchte ſie und begann wieder!

„Es ſind Huͤhner aus einer der Meiereien in der Nähe, welche waͤhrend der Nacht auf den Wieſen bleiben und beim Mondſchein ſich herumtreiben.“

Ploͤtzlich ſtieß das junge Maͤdchen einen durchdringen⸗ den Schrei aus.

„Was iſt's denn?“ fragte Mad. Perrine erſchrocken. „Bruysre, um des Himmels willen, antworte!“

„Ein kleines Kaͤſtchen, Frau Perrine.“

Und faſt in demſelben Augenblicke erſchien das junge Madchen, ganz athemlos von unverhoffter Freude, wieder an der Oeffnung des Gewölbes.

Ein Maler haͤtte aus dieſer Scene ein Gemälde voll reizender Originalität machen koͤnnen.

Der helle Mondſchein beleuchtete Bruyère vollkommen, welche am Eingange des Gewolbes knieete und das Käſtchen in ihren Armen hielt. Die gruͤnen Blätter des Epheu, die