Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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„Mein Kind,“ ſagte Mad. Perrine mit einer Stimme, welche Angſt und Leiden verrieth, „ich bitte Dich, eilen wir, ich fuhle mich nicht wohl.“

Dieſe Worte brachten Bruyere wieder zu ſich. In wenigen Augenblicken hatte ſie eine Oeffnung gemacht, welche hinreichte, um in die dunkle Höhle zu dringen. Da aber ergriff ſie Mad. Perrine beim Kleide und rief:

„Kind! nimm Dich in Acht! es giebt hier giftige Schlangen .. . wenn ſolches Gewuͤrm in dieſem Loche ver⸗ borgen waͤre . .

„Juͤrchten Sie nichts, Frau Perrine; es iſt jetzt noch nicht die Zeit, wo die Schlangen ſich verkriechen, um in den Winterſchlaf zu fallen.“

Bei dieſen Worten machte ſich Bruysre mit leiſer Be⸗ wegung von Mad. Perrinen's Hand los, und das Herz der Letzteren zog ſich krampfhaft zuſammen, als ſie das junge Maͤdchen in Mitten der Finſterniß, welche die Wolbung des Ofens verurſachte, verſchwinden ſah.

In dieſem Augenblicke, aber ohne daß Bruyere es noch hoͤren konnte, ertönte von Neuem, aber dieſes Mal durchdringend, deutlich und naͤher der Schrei des Adlers der Sologne.

„Ein Raubvogel ... das iſt eine traurige böſe Vor⸗ bedeutung“ . ſagte ganz leis Mad. Perrine zitternd.

Dann, als ob dieſer Gedanke ihre Beſorgniſſe wegen des jungen Maädchens verdoppelt hätte, neigte ſie ſich zu der ſchwarzen Oeffnung des Ofens und rief: