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nachdenkend beſonders ſeit einigen Monaten .. Du weißt, als Du mich drei Tage lang nicht beſucht hatteſt „habe ich Dich ſo veraͤndert gefunden.“
„Ich war krank geweſen,“ antwortete Bruyere ſchnell, mit verſtoͤrter Stimme; „ſehr krank, Frau —— ich verſichere es Ihnen.“
„Ich habe es nur zu ſehr geſehen. s ich Dich zu⸗ erſt wiederſah, warſt Du gar nicht mehr zu erkennen.“
„Ich bitte ſehr,“ rief das junge Maͤdchen mit faſt flehender Stimme, „ſprechen wir nicht davon.“
Mein Gott, Bruyere, was iſt Dir? Warum dieſe
Heimlichkeit, dieſe Unruhe, dieſe Thränen?“
„Es iſt nichts, Frau Perrine,“ verſetzte Bruyere und ſuchte mehr Ruhe zu zeigen. „Das was mir der Vater Jacques geſagt hat ... die Hoffnungen, die er mir machte, haben mir, glaube ich, den Kopf ſo verſtoͤrt ... verzeihen Sie, Frau Perrine.“
„Gut, gut, armes Kind!“ ſagte Mad. Perrine und kußte ſie auf die Stirn. „Beruhige Dich .. ſchwatzen wir
ein wenig. .. Du wollteſt mich ja eben wegen Deiner Un⸗
terredung mit dem alten Schaͤfer um Rath fragen?“
„Ja, Frau Perrine, denn nach dem was mir Vater Jacques geſagt hat, könnte ich vielleicht einmal meine Eltern kennen lernen.“
„Und wie?“
„Hoͤren Sie nur, Frau Perrine, ich bin ein ausge


